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Interview mit Sandra Ahrabian im Robb Report von 03/2019 1

Hier der Artikel aus dem Robb Report von 03/2019:

Yachtversicherer bewegen sich in etwas anderen Dimensionen als Autoversicherer. Und letztes Jahr war für die Branche ein, im wahrsten Wortsinn, heißes Jahr.

Auf 600 Millionen Euro allein wird der Feuerschaden geschätzt, der das 146 Meter lange Yachtprojekt Sassi der Bremer Lürssen Werft im Dock nahezu zerstörte. Da waren dann auch über 200 eingesetzte Feuerwehrmänner machtlos. 
Versichert war die fast fertige Yacht über die bereits 1688 gegründete Versicherungsbörse Lloyd’s. 30 Syndikate sollen an dem Fall beteiligt gewesen sein sowie 5 weitere Unternehmen. 

Immerhin 9 Prozent zeichnete angeblich die Lancashire Group, also schlappe 54 Millionen Euro.

Ebenfalls 2018 brannte vor Cannes die 42 Meter lange Superyacht Lalibela sowie vor der Küste von Dubrovnik die 41 Meter lange und fast werksneue Kanga.

Damit nicht genug: Ende Oktober peitschten über 50 Knoten starke Winde (90km/h) über Norditalien hinweg. Eine knapp 10 Meter hohe Flutwelle verwüstete dabei den Hafen von Rapallo. Mindestens die Hälfte der 400 Yachten bis 50 Meter Länge wurde beschädigt oder sank.

Ähnlich übel lief es für 2 Yachten auf und vor Mallorca: In Port d’Andratx bohrte sich die 34 Meter lange Paradise bei Windstärke 9 in den Steg. Und auf dem Weg von Palma de Mallorca nach Genua rutschte der 130-Fusser My Song des Modeunternehmers Pier Luigi Loro Piana von einem Transportfrachter und musste aufwendig geborgen werden.

Und die bisherige Bilanz von 2019? So lala. Im Februar wurde in Split die stärkste Bora aller Zeiten gemessen: Der Fallwind erreichte 176 km/h und zerrte an so manchen Yachten.

Manchmal haben die Naturgewalten aber keine Schuld am Schaden: Als ein Dieb in Miami eine 24-Meter-Yacht stehlen wollte, krachte er in 6 weitere und sprang dann letztendlich über Bord – maritime Karambolage mit Fahrerflucht!

Das letzte Wort hat Sandra Ahrabian, Inhaberin der Bavaria AG, einem der führenden Spezialversicherer für Yachten und Flugzeuge:

“Wir raten daher zu einer Allgefahrendeckung. Da ist alles drin, auch Sturmschäden.” Dann kann es krachen, rauchen, glimmen, brennen oder im besten Falle auch nicht.